Nach der Diagnose beginnt das Verstehen.
Eine Diagnose ist kein Endpunkt. Die Leitlinie empfiehlt ein multimodales Vorgehen, abgestimmt auf Ihren Alltag, Ihre Ziele und den Schweregrad.
Fachlich geprüft von Dr. med. Karl-Heinz Gunzelmann · Stand
Kurz gesagt
- Für alle: verstehen, wie Ihr Kopf arbeitet (Psychoedukation)
- Praktisch: Coaching für Organisation, Stress und Gefühle
- Mit dabei: Angehörige und Bewegung im Alltag
- Medikamente: bei Bedarf über kooperierende Psychiater
Basis für alle
Psychoedukation
Verstehen, wie Ihr Kopf arbeitet: Ursachen, Stärken, typische Stolpersteine. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Erklärungsmodell und erste alltagstaugliche Strategien.
Psychosoziale Begleitung
Coaching und Strategietraining
Organisation, Zeitmanagement, Umgang mit Ablenkung, Stress und Emotionsregulation. Praktisch, konkret und auf Ihren Alltag zugeschnitten, einzeln oder in der Gruppe.
Neu in der Leitlinie 2026
Paare und Angehörige
ADHS betrifft selten nur eine Person. Die Leitlinie empfiehlt, Angehörige stärker einzubeziehen. Karin Holz auf der Heide ist systemische Paar- und Familientherapeutin.
Neu in der Leitlinie 2026
Bewegung und Lebensstil
Regelmäßige Bewegung, die Ihnen Freude macht, ist jetzt ausdrücklicher Bestandteil der Empfehlungen. Wir helfen, sie nachhaltig im Alltag zu verankern.
Neu in der Leitlinie 2026
Digitale Programme mit Begleitung
Für Erwachsene können geprüfte digitale Therapieprogramme ergänzend sinnvoll sein, immer mit fachlicher Begleitung. Wir beraten Sie, was zu Ihnen passt.
Bei Bedarf
Medikamentöse Behandlung
Ob Medikamente sinnvoll sind, hängt vom Schweregrad und Ihren Präferenzen ab. Die Einstellung erfolgt leitliniengemäß durch kooperierende Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie. Wir begleiten Sie dabei.
Individuell statt Schema F
Der Schweregrad bestimmt den Weg.
So empfiehlt es die S3-Leitlinie 2.0. Die Entscheidung treffen Sie gemeinsam mit uns.
Leicht
Psychosozial zuerst
Nach ausführlicher Psychoedukation stehen Strategien, Coaching und Begleitung im Vordergrund.
Mittelgradig
Sie haben die Wahl
Psychosoziale Begleitung, Medikation oder eine Kombination, je nach Lebenssituation und Präferenz.
Schwer
Kombination empfohlen
Hier wird primär eine medikamentöse Behandlung angeboten, in der Regel kombiniert mit psychosozialer Unterstützung.
Sie haben bereits eine Diagnose?
Auch für die Begleitung nach einer extern gestellten Diagnose können Sie einen Termin anfragen.